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 Endstation Mexiko: Die Herberge Jesús el Buen Pastor befindet sich in Tapachula, im mexikanischen Bundesstaat Chiapas, nahe der Grenze zu Guatemala. In dieser Herberge finden schwer kranke und schwer verletzte MigrantInnen Zuflucht. Die meisten MigrantInnen haben in Unfällen mit Güterzügen Arme oder Beine verloren. Sie kommen aus Zentralamerika und waren auf dem Weg in die USA.

 

Migration: Denn in den zentralamerikanischen Ländern Guatemala, El Salvador, Honduras und Nicaragua herrscht Armut, Gewalt und Hoffnungslosigkeit, während in den Vereinigten Staaten viele Billiglohnarbeitskr äfte gebraucht werden. Trotzdem wird diese Migration illegalisiert, und die MigrantInnen müssen klandestin reisen und viele Gefahren auf sich nehmen.

 

 "Der Todeszug": In Mexiko nutzen sie das Güterzugsystem, um nach Norden zu reisen. So können die MigrantInnen den Kontrollposten ausweichen, die der mexikanische Staat in Kooperation mit den USA an den Überlandstraßen errichtet hat. Doch die Reise auf den Dächern der Zügen ist gefährlich; wöchentlich ereignen sich Unfälle.