Albergue Jesus el Buen Pastor del Pobre y el Migrante A.C.

  • Schrift vergrößern
  • Standard Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Home Die Herberge

Die Herberge

E-Mail Drucken PDF
Mangelnde Versorgung: MigrantInnen, die unter den tonnenschweren Rädern ganze Körperteile verlieren, erhalten in den mexikanischen Krankenhäusern selten die notwendige medizinische Versorgung und werden trotz ihrer schweren Verletzungen oft schon nach wenigen Tagen auf die Straße gesetzt.

Unterstützung: Die Arbeit der Herberge beginnt deshalb schon im Krankenhaus von Tapachula, wo Operationskosten sowie Kosten für Blutkonserven und Medikamente für MigrantInnen übernommen werden. Nach dem Transport in die Herberge, bleiben sie dort weiterhin unter medizinischer Beobachtung und Pflege.

Ein Zufluchtsort: In der Herberge Jesús el Buen Pastor haben MigrantInnen die Möglichkeit, ihre körperlichen Wunden heilen zu lassen und neuen Lebensmut zu finden. Denn die meisten MigrantInnen sind mit dem Traum aufgebrochen, in den USA zu arbeiten, um ihrer Familie ein besseres Leben ermöglichen zu können, und nun müssen sie als "Krüppel" zurückkehren.

Prothesen: Olga Sánchez, die Leiterin der Herberge, versucht deshalb, Spenden zu sammeln, um diesen Menschen Prothesen anfertigen zu lassen: eine Chance für sie, ein neues Leben anzufangen, trotzdem Arbeit zu finden und nicht gesellschaftlich stigmatisiert zu werden.

Laufende Kosten: Neben den Ausgaben für Operationen, Medikamente und Prothesen fallen in der Herberge die Lebenshaltungskosten für Essen, Strom und Wasser für 30 bis 50 Personen an. Trotzdem ist die Finanzierung der Herberge nicht gesichert. Sie lebt von Einzelpersonen in Mexiko, USA, Kanada und Europa, die sie einmalig oder kontinuierlich unterstützen.

Ausbildungsmöglichkeiten: In der Herberge werden Englisch- und Computerklassen angeboten sowie Handarbeits- und Schneiderei-Workshops. Die neuen beruflichen Qualifikationen lassen das körperliche Handikap und das Scheitern des Lebensplans Auswanderung in den Hintergrund treten. Denn die körperlichen Wunden verheilen nach ein paar Monaten. Schwerwiegender jedoch ist für die Betroffenen der Gedanke, als „Krüppel“ heimzukehren und nicht mehr zum Familieneinkommen beitragen  zu  können.

Smile   Hier können Sie ein Informationsblatt herunterladen. Ausdrucken, kopieren, an Freunde und Bekannte weitergeben...

Wenn sie mehr über das tägliche Leben, die einzelnen Bereiche und Personen wie das Thema Migration in Mexiko wissen wollen besuchen sie den Webblog eines Freiwilligen fabians_reports, Artikel-Serie über die Herberge und das Thema Migration: The Shelter Series [GER].

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 17. Januar 2012 um 03:31 Uhr  

Sprachauswahl

Zufallsbilder

mario pasamanos.jpg

Statistik

Seitenaufrufe : 58788